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Der Unterkriechschutz – So bleibt der Hund im Garten

Ein klassisches Problem: Der Zaun steht, aber der schlaue Jack Russell Terrier buddelt sich einfach unter den 5 cm Bodenluft hindurch auf die Straße.

1. Der Kardinalfehler: Matten eingraben

Viele kommen jetzt auf die Idee, die unterste Gittermatte einfach in den Rasen einzugraben. Das ist der sichere Tod für den Zaun. Feuchte Erde greift die Pulverbeschichtung an, und nach wenigen Jahren rostet der Zaun von unten komplett weg. Das Gitter muss immer in der Luft hängen!

2. Die professionelle Lösung: Tiefbordsteine

Wir blockieren den Weg unter der Erde, ohne den Zaun zu gefährden.

  1. Rasenkanten setzen: Setze direkt unter die Gittermatte (genau in die Flucht) einfache Rasenkantensteine aus Beton (z.B. 100 x 20 x 5 cm).
  2. Der Einbau: Hebe einen kleinen Graben aus, fülle eine Schicht erdfeuchten Beton hinein und setze die Steine so, dass sie oben fast bündig mit der Rasenkante abschließen.
  3. Der Abstand: Zwischen der Oberkante des Steins und der Unterkante des Gitterzauns lässt du jetzt nur noch 1 bis 2 cm Luft. Das reicht zur Belüftung (kein Rost!), aber kein Tier kommt mehr hindurch. Gleichzeitig kannst du mit dem Rasenmäher bequem über den Betonstein fahren.

3. Die unsichtbare Alternative: Das L-Gitter

Wenn dir das Betonieren von Randsteinen zu viel Arbeit ist:

  1. Kaufe punktgeschweißtes Drahtgitter von der Rolle, am besten verzinkt und kunststoffummantelt.
  2. Grabe an der Zaunlinie einen spatentiefen Graben und biege das Rollengitter in eine „L-Form“.
  3. Befestige das obere Ende mit kleinen Kabelbindern oder Drahtringen an der untersten Strebe deines Doppelstabmattenzauns. Der Rest des Gitters verschwindet „L-förmig“ nach innen auf dein Grundstück zeigend in der Erde. Wenn der Hund jetzt am Zaun buddelt, stößt er sofort auf das unterirdische Gitter.

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